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Kirche

Die Schenklengsfelder Kirche ist ein imposantes Bauwerk, das besonders reizvoll durch den Wechsel zwischen den aus Sandstein gehauenen Lisenen, den schmalen senkrechten Wandstreifen, an den Kanten und den großen verputzten Flächen wirkt. Die großen schlanken Fenster lockern die verputzten Flächen prächtig auf.
Der älteste Teil des Gotteshauses ist der rund 40 m hohe Turm, der etwa zur Hälfte aus Mauerwerk besteht. Ursprünglich gehörte er zu einer kleinen Kapelle, die einer Nachricht von 1831 zufolge im Jahre 1232 erbaut worden sein soll. Dr. Dieter Großmann dagegen datiert diese Kapelle in das Jahr 1141.
In der Ostseite des Turmes befindet sich in etwa 15 m Höhe ein besonders zu erwähnender runder Stein. Er steht gegenüber dem übrigen Mauerwerk hervor. Der mündlichen Überlieferungen nach soll er an eine während der Bauzeit eingetretene Teuerung erinnern. Deshalb versinnbildlicht er nur noch eine mögliche Größe eines Laibes Brot .
Soweit nachweisbar, hingen im Kirchturm immer drei Glocken in verschiedenen Größen. Erwähnenswert, dass im Jahre 1807 eine fast 200 Jahre alte Glocke mit der Aufschrift
"Als Friedrich August Chursachsens Haupt und Lust hat Landeck übernommen hab ich den Klang bekommen" durch eine neue in Seligental gegossene Glocke ersetzt werden musste.